Asset protection bedeutet Vermögensschutz. Vermögen kann durch eventuelle Haftungszugriffe von Gläubigern, Besteuerung, Scheidung, ungeregelte oder schlecht geregelte Vermögensnachfolgen u.a.m. bedroht sein.

Ziel ist es also, die wirtschaftliche Existenz des Ratsuchenden und seiner Familie zu sichern

Die Beratung besteht darin:

  • Bestandsaufnahme des Vermögens
  • Trennung von Betriebs- und Privatvermögen
  • Empfehlungen zur Vermögensnachfolge (Schenkung, Erbschaft, Errichtung von Familien GbR, Familienstiftungen oder Treuhandstiftungen, Nießbrauchsregelungen etc.)

 Hier ist insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwalt und Consultant gefragt.

 

Altersvorsorgeplanung und -beratung beinhalten: 

  • Erfassung und Bewertung der vorhandenen Altersvorsorgebausteine (Betriebliche Altersvorsorge - bAV, Basisrente, Gesetzliche Rentenversicherung - GRV, Private Rentenversicherungen ...)
  • Ermittlung des angestrebten Lebensstandards im Altersruhestand
  • Ableitung einer eventuell bestehenden Versorgungslücke
  • Planung von Handlungsempfehlungen und Begleitung bei der Umsetzung.

Der Begriff >>Altersarmut<< ist in allen Medien zu finden. 

Ursache ist die sogenannte Versorgungslücke. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass die Alterseinkünfte nicht dauerhaft die Ausgaben decken. Eine Rolle spielt das mit dem Begriff Langlebigkeitsrisiko bezeichnete Problem.

Unsere Beratung bezieht sich nicht auf einzelne Produkte. Neben den oben schon erwähnten Altersvorsorgebausteine werden auch andere Einkunftsquellen z.B. vermietete Immobilien oder Kapitaleinkünfte als Bausteine der Altersvorsorge mit betrachtet.

 

Anlässe 

Finanzplanung ist Lebensplanung!

Genau wie bei der Gestaltung der Karriere oder bei der Entwicklung von Unternehmen ist die Private Finanzplanung am erfolgreichsten, wenn strategisch geplant und umgesetzt wird.

Mögliche Beratungsanlässe sind:

  • Änderung familiäres Umfeld (z.B. Ausbildung der Kinder)

  • Änderung der eigenen Lebenssituation (beispielsweise Hochzeit, Übergang in den Ruhestand, Anschaffung einer Immobilie, Scheidung oder eine schwere Krankheit)

  • Unsicherheit über auskömmliche Altersversorgung

 

Instrumente

Die Instrumente der Privaten Finanzplanung dienen dazu, zunächst den Status Quo zu ermitteln. In einem zweiten Schritt werden mögliche künftige Entwicklungen aufgezeigt. Instrumente der Privaten Finanzplanung sind:

 

Private Vermögensbilanz

Genau wie bei der betrieblichen Bilanz wird:

  • auf der Aktivseite die Mittelverwendung dargestellt
  • die Passivseite zeigt die Mittelherkunft (Eigenmittel/Fremdmittel)

Die Vermögensbilanz ist stichtagsbezogen.

 

Liquiditätsrechnung

Hier erfolgt die Gegenüberstellung der:

  • liquiditätswirksamen Einnahmen gegenüber
  • den liquiditätswirksamen Ausgaben. 

Die Liquiditätsrechnung ist Zeitraum bezogen, beispielsweise für ein Kalenderjahr.

 

Szenarien

Szenarien können ausgehend vom Status Quo aufzeigen:

  • was passiert, wenn bisherige Strategien beibehalten bleiben
  • wie sind die Auswirkungen von Änderungsalternativen A, B, ...

 

Nicht immer wird ein kompletter Finanzplan (über alle Assets) benötigt. Deshalb ist es auch möglich Teil- oder Themenpläne zu erstellen.

Beispiel der Immobilienanalyse

Hier geht es nicht darum, ein Wertgutachten zu erstellen, wie es ein Architekt oder Bausachverständiger es tun würde. Bei der Immobilienanalyse aus finanzplanerischer Sicht wird eine bereits vorhandene oder eine geplante Immobilie mit den Rahmendaten in Bezug auf Rendite, Steuer- und Liquiditätswirkungen untersucht. 

Eine mögliche Aufgabenstellung dabei ist, ob die Mieten ausreichen um nach Abzug aller Kosten und Steuern auch noch den Kapitaldienst zu leisten.

Die Ausnutzung des so genannten Leverage-Effekts kann ein wichtiger Punkt in Bezug auf die Finanzierung der Immobilien sein. Letztendlich kann durch Fremdfinanzierung die Rendite der Immobilie unter bestimmten Voraussetzungen gesteigert werden. Das ist immer dann der Fall, wenn die Gesamtkapitalrendite nach Steuern höher ist als der Fremdkapitalzins nach Steuern. Das klingt nicht nur komplex, sondern ist es auch. 

Wir können Ihnen mit Hilfe von Software die Wirkungen prognostizieren und Handlungsempfehlungen geben.

 

 

 

Private Finanz-  und Vermögensplanung mit Privatfinanz

Hier können Sie Ihre eigene Privatfinanzen darstellen und planen: 

https://gobbs.xps-privatfinanz.de/

Sie erhalten Unterstützung bei der Beantwortung folgender Fragen:

  • "Wie wollen Sie heute leben?"
  • "Wie wird sich Ihr Vermögen entwickeln?"
  • "Wie lange wollen Sie arbeiten?"
  • "Was wollen Sie sich im Ruhestand leisten können?"

Diese und noch viel mehr Fragen können Sie mit Ihrem privaten Finanzplan beantworten.

Wie funktioniert Privatfinanz?

So kann das Tool Privatfinanz genutzt werden: 

Über den oben aufgeführten können unsere Mandanten browser- und betriebssystemunabhängig (mit dem Tablet, auf dem heimischen Sofa) sich anmelden und durch uns freischalten lassen.

Das Programm besteht aus mehren Teilen. Es gibt ein Haushaltsbuch, sowie die Möglichkeit, Vermögensgegenstände, private Einnahmen und Ausgaben sowie Versicherungen zu erfassen. Neben der Mandantenansicht gibt es eine Berateransicht. Die Mandanten entscheiden, welche Bereiche unser Berater sehen kann. Dieser kann die Eingaben auf Plausibilität prüfen und Empfehlungen zur zukünftigen Gestaltung geben.

Fazit:

Unsere Mandanten erhalten einen Überblick über ihr Vermögen, ihre privaten Einnahmen und Ausgaben (mit Download-Möglichkeiten) und können bei Bedarf Empfehlungen durch unsere Berater einholen.

 

 

 

Private Finanz- und Vermögensplanung - worum geht es?

Finanzplanung ist Lebensplanung! - Die Lebensrendite

Unsere Mandanten erhalten Klarheit über Ihre gegenwärtige und zukünftige Vermögenssituation, denn nur ein Gesamtüberblick hilft, in jeder Lebenssituation unter den aktuellen steuerlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen die richtigen Entscheidungen für eine effiziente Entwicklung des Gesamtvermögens zu treffen. Hier hilft die Private Finanz- und Vermögensplanung.

Wir sagen Ihnen nicht, welche Anlage kurzfristig die größte Rendite generiert - unser Ansatz ist ein anderer:

Es geht um die Optimierung der Lebensrendite, also die Generierung eines "erfüllten Lebens" unter Beachtung der finanziellen Rahmenbedingungen. Dabei betrachten wir mehrere Komponenten der Lebensrendite:

Gesundheitsrendite

Körperliche Gesundheit und generelles Wohlergehen ist ein hohes Gut. Neben den Verhaltensfragen: Ernähre ich mich richtig? Treibe ich regelmäßig Sport? Lasse ich mich regelmäßig untersuchen? spielt hier aus finanzieller Sicht eine Rolle, ob man über eine angemessene Krankenversicherung verfügt.

Beziehungsrendite

Hier geht es um gesunde Beziehungen zu Familie und Freunden. Diese können auch durch Geldangelegenheiten beeinträchtigt sein. So kann es bedeutsam sein, zu wissen, ob man für Menschen sorgen kann, die einem wichtig sind. Belastungen in Beziehungen können entstehen, wenn an Familienmitgliedern oder Freunden Geld verliehen wurde. Asymmetrische Schenkungen und/oder geplante Erbregelungen wirken unter Umständen ebenfalls belastend.

Wohnortrendite

Geborgenheit im eigenem Zuhause kann zur Wohnortrendite gezählt werden. Auch hier spielen finanzielle Aspekte eine Rolle: Können die Kosten der Wohnsituation allgemein getragen werden? Gibt es Spielräume, die Wohnsituation praktischer, lebenswerter und nicht zuletzt altersgerecht zu gestalten? Kommt ein Zweitwohnsitz, vielleicht im Ausland, in Frage (Sommer- und Winterresidenz)? Ist im Fall einer Berufsunfähigkeit ein vielleicht nöitger Umbau finanziell abgesichert? 

Sicherheitsrendite

Es wird hier betrachtet, ob die finanzielle Situation ein ausreichendes Sicherheitsgefühl vermittelt. Besonders werden im Rahmen der Finanzplanung die wesentlichen Lebensrisiken wie: Hinterbliebenenversorgung im Todesfall, Krankheit, Berufsunfähigkeit, Einkommensausfälle und das so genannte Langlebigkeitsrisiko berücksichtigt. Daneben ist es auch wichtig, dass beim Eintritt genügend Liquidität zur Verfügung steht. Ein großes Vermögen nutzt wenig, wenn es schwer oder nur unter hohem Wertverlust zu Gunsten in Liquidität umgewandelt werden kann. 

Leistungsrendite und Arbeitsrendite

Einen wesentlichen Teil seines Lebens verbringt der Erwachsene mit Arbeit. Für die meisten dürfte es ca. ein Drittel des Wochentages ausmachen. Es stellt sich die Frage nach der Zufriedenheit mit der eigenen Leistung. Entsprechen gefühlt Würdigung, Feedback und Vergütung dem Engagement? Und aus finanzplanerischer Sicht:  Gibt es die finanzielle Situation her, neue Wege zu gehen, vielleicht in die Selbständigkeit? Im Ergebnis sollte kontinuierlich Energie und Motivation aus der beruflichen Tätigkeit gezogen werden können. 

Freiheitsrendite und Freizeitrendite

Wer sein Hobby zum Job macht, hat 100% Freizeit. Ein Spruch für das Phrasenschwein, der so ähnlich schon Konfuzius zugeschrieben wird. Es scheint erwiesen zu sein, dass Menschen neben der beruflichen Tätigkeit einen Ausgleich benötigen, der Spaß macht und das ohne Leistungs- und Termindruck. Auch hier spielen finanzielle Aspekte eine Rolle. Sind teure Hobbys finanzierbar? Freizeit geht häufig mit Verzicht auf Einkommen einher. Dennoch kann alleinige Maximierung des Einkommens nicht zur höchsten Lebensrendite führen. 

Wertrendite

Diese lässt sich nicht betrachten, ohne etwas philosophisch zu werden. Wenn jemand von seiner Umgebung, Anlagen und ja auch vom Schicksal begünstigt wurde, besteht oft der Wunsch, der Gesellschaft etwas zurück geben zu wollen. Sehr schnell stellt sich das Ergebnis ein, dass das gar nicht so einfach ist.  Wie viele Mittel können eingesetzt werden, ohne die eigene Existenz zu gefährden und werden die Mittel so eingesetzt, wie es den Zielen entspricht? Wieviel Zeit bleibt z.B. für ehrenamtliche Tätigkeiten?

Unsere Leistungen sind:

  • Vermögens- und Liquiditätsübersicht: Stichtagsbezogene Darstellungen des Vermögens- und Liquiditätsstatus in einer privaten Vermögensbilanz und einer persönlichen Gewinn- und Verlustrechnung
  • Vermögens- und Liquiditätsentwicklung, zeitraumbezogene Darstellung der Entwicklung des Vermögens und der Liquidität
  • Risikomanagement: Steuerung der Absicherung von Lebensrisiken wie Langlebigkeit, Berufsunfähigkeit und Sterbefall für Sie und Ihre Familie durch Ermittlung des jeweiligen Finanzbedarfs z. B.: durch die Berechnung der Versorgungslücke im Alter
  • Vermögensnachfolgeplanung: Vermeidung von Familienstreitigkeiten durch frühzeitige Klärung der Vermögensnachfolge, Optimierung von Schenkung- und Erbschaftsteuer

 

Das Imagevideo gibt ein Gefühl für den Mehrwert der Privaten Finanzplanung.

Unsere Finanz- und Vermögensplanung wird im Rahmen der Honorarberatung ausgeführt.Sie erfolgt unabhängig und produktneutral. Natürlich stellt sich immer die Frage nach den Kosten der Unterstützung durch einer Finanzplaner. Oft ist es teurer, keine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

Auskünfte erteilt Ihnen: Dipl.-Kfm. Jan Kinsky, Certified Financial Planner (CFP), Braunschweig consulting@gobbs.eu Google+

Certified Financial Planner (CFP)

Das CFP-Zertifikat ist eine internationale Qualitätsmarke, die in Deutschland seit 1997 vom Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. verliehen wird.

Certified Financial Planner (Zertifizierte Finanzplaner) zeichnen sich durch Ausbildung, Erfahrung und die Einhaltung ethischer Grundsätze aus.

Die ethischen Grundsätze werden durch Einhaltung der Beratungsgrundsätze:

  1. Vollständigkeit bedeutet,
    alle Kundendaten zweckadäquat zu erfassen, zu analysieren und zu planen.

    Dieses beinhaltet alle Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwände, Einnahmen und Ausgaben, die Erfassung notwendiger persönlicher Informationen und die Abbildung des persönlichen Zielsystems des Kunden.

  2. Vernetzung bedeutet,
    alle Wirkungen und Wechselwirkungen der einzelnen Daten in Bezug auf Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, auf Erträge und Aufwände, Einnahmen und Ausgaben unter Einschluss persönlicher, rechtlicher, steuerlicher und volkswirtschaftlicher Faktoren zu berücksichtigen

  3. Individualität bedeutet, den jeweiligen Kunden mit seiner Person, seinem familiären und beruflichen Umfeld, seinen Zielen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt der Finanzplanung zu stellen und keine Verallgemeinerungen zu diesen Punkten vorzunehmen.

  4. Richtigkeit bedeutet,
    die Finanzplanung im Grundsatz fehlerfrei, nach dem jeweils aktuellen Gesetzgebungsstand und nach anerkannten Methoden der Finanzplanung durchzuführen. Planungen können per se nicht richtig, sondern nur plausibel sein und allgemein anerkannten Verfahren der Planungsrechnung entsprechen.

  5. Verständlichkeit bedeutet,
    dass die Finanzplanung einschließlich ihrer Ergebnisse so zu präsentieren ist, dass der Kunde sie versteht und nachvollziehen kann sowie seine im Rahmen des Auftrags gestellten Fragen beantwortet erhält.

  6. Dokumentationspflicht bedeutet,
    dass die Finanzplanung einschließlich ihrer Prämissen und Ergebnisse in schriftlicher oder anderer geeigneter Form dem Kunden zur Verfügung zu stellen ist.

  7. Einhaltung der Ethikregeln bedeutet,
    dass ein Berater in privaten finanziellen Angelegenheiten im Interesse seiner Kunden die für ihn geltenden Ethikregeln - Vorrang des Kundeninteresses, Integrität, Objektivität, Fairness, Professionalität, Kompetenz, Vertraulichkeit und Sorgfalt - beachten muss.

gewährleistet.

 

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